Kennedybrücke – 29. Juli 2007

Sonntag, 29. Juli 2007 um 06:34 Uhr 

Seit mehr als drei Monaten wird nun schon an der Bonner Kennedybrücke gebaut. Mehr und mehr werden die Arbeiten sichtbar. Wie ich bereits letzte Woche berichtete, wurden diese Woche auf der Beueler Seite Spundwände in die Erde gerammt. Ebenfalls auf der Schääl Sick haben erste Arbeiten an dem neuen Fundament zur Verbreiterung der Brückenköpfe stattgefunden. Die Hälfte der Kennedybrücke ist schon eingerüstet. Somit bereit für die Abstrahlung der alten Farbe bzw. des Korrosionsschutz mit Hilfe eines speziellen Sandgemischs. Diese Arbeiten gehen verständlicher Weise nur sehr langsam voran, wie der GA Bonn berichtet.

Bild - Kennedybrücke Fundament Bild - Kennedybrücke letzen vorbereitungsarbeiten Fundament Bild - Kennedybrücke Beuel Spundwände
Arbeit am Fundament Aufräumarbeiten Spundwände
Bild - Kennedybrücke Gerüstbau Bild - Kennedybrücke Einblick in einen Brückenbogen Bild - Kennedybrücke Blick nach Bonn
Einrüstung geht voran Brückenbogen Einblick Fahrbahn
Fotos vom 25. Juli 2007

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Sonnenuntergang Konrad-Adenauer-Brücke

Freitag, 27. Juli 2007 um 13:58 Uhr 

Bild - Sonnenuntergang Konrad-Adenauer-Brücke
Am 25. Juli 2007 entstand dieses Bild auf der Konrad-Adenauer-Brücke mit Blick auf Bonn & Beuel.

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Interview mit Weltmeistern – RoboCup Junior 2007

Mittwoch, 25. Juli 2007 um 17:54 Uhr 

Torsten, Mattis, Jasmin aus Bonn Beuel und Rasmus und Helge aus Bremen haben Anfang Juli bei dem RoboCup Junior 2007 in Atlanta teilgenommen. Sie sind in der Kategorie Secondary Rescue Weltmeister und Vizeweltmeister geworden. An diesem Teil der RoboWM haben 32 Teams aus 17 Ländern teilgenommen. Ich hatte die Möglichkeit mit Ihnen, dem Team IndieLiberty ein Interview zu führen.

Stellt Euch und Euer Projekt doch mal kurz vor.
Wir sind ein Team aus 3 Leuten aus Bonn und Umgebung und zwei Leuten aus Bremen, die ursprünglich aus zwei Teams kommen. Zusammen gefunden haben wir uns nach der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Hannover. Wir besuchen nach den Sommerferien die 11. und 12. Klasse. Unser Team ist privat organisiert, was eher ungewöhnlich ist, die meisten Teams sind von Schulen. Zur Vorbereitung der WM haben wir uns nachmittags getroffen, um unseren Roboter zu bauen und zu verbessern. Wir machen beim RoboCupJunior in der Liga Rescue mit. Dabei geht es darum einen Roboter zu bauen und zu programmieren, der selbständig einer schwarzen Linie folgt und dabei mit verschiedenen Schwierigkeiten umgehen kann. Zum einen gibt es bunte Klebestreifen-Männchen, die so genannte „Opfer“ darstellen, die vom Roboter gefunden werden müssen. Weitere Schwierigkeiten sind Lücken in der Linie und Hindernisse, die auf der Linie stehen können.
Bild - Roboter Indie Liberty Front
Wie funktionierte die Abstimmung zwischen Bremen und Bonn? Hattet Ihr zwei gleiche Roboter und jede Verbesserung hat die andere Gruppe übernommen?
Da wir uns erst nach der German Open zusammen getan haben und bis dahin zwei Teams waren, hat einfach jedes Team an seinem Roboter weitergebaut. Bei der Weltmeisterschaft haben wir es dann so gehalten, einfach den Roboter zu nehmen der besser fuhr.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, so einen Roboter zu bauen?
Wir haben uns in diesem Jahr auch wieder für den RCX von LegoMindstorms entschieden, da wir damit bereits im letzten Jahr Erfahrungen gesammelt haben und außerdem haben zwei von uns so einen Kasten zu Hause. Der Roboter wurde dann so entworfen, dass alle notwendigen Bestandteile vorhanden waren. Hierbei halfen natürlich auch wieder Erfahrungen aus dem letzten Jahr, so haben wir diesmal 3 Lichtsensoren statt 2 verbaut.

Und wie kam es zu der Idee einen Roboter zu bauen, der Menschen in unwegsamen Gelände finden soll?
Die Idee beim Rescue mitzumachen, war eher Zufall. Mattis hat letzen Januar im Fraunhofer Institut in Birlinghoven ein Praktikum gemacht. Dort stand eine Arena für die Rescue-Wettbewerbe, sodass er mit einem anderen Jungen beschloss beim Rescue mitzumachen. Da die meisten Sachen letztes Jahr noch nicht so gut liefen, war es auch dieses Jahr noch interessant, wieder beim gleichen Wettbewerb mitzumachen. Nächstes Jahr wollen wir dann auch beim Soccer mitmachen, da das eine neue, anspruchsvollere Herausforderung ist.

Die German Open in Hannover habt ihr gewonnen und durftet so in die USA zum RoboCup fliegen. Was habt ihr in der Zeit zwischen German Open und dem Wettbewerb in den USA gemacht?
Bild - Roboter Indie LibertyZwischen den German Open und der WM war ja recht viel Zeit (gut 2 Monate). Die erste Zeit war eigentlich ganz normal. Wir haben uns bemüht Sponsoren zu finden und ähnliches. Am Roboter haben wir eigentlich nicht viel gemacht, da ja in Hannover alles sehr gut gelaufen war. Los ging es eigentlich erst 1-2 Woche vor der Abreise. Wir haben uns fast täglich getroffen, um letzte Verbesserungen am Roboter vorzunehmen. Außerdem hatten wir noch andere Termine, wie zum Beispiel eine Pressekonferenz und der WDR war da um einen Beitrag zu drehen.

Ward Ihr das erste Mal in USA? Wie waren die 10 Tage in Amerika, vom Wettbewerb einmal abgesehen.
Ja, es war für uns alle das erste Mal in den USA. Die Zeit war sehr spannend, wir haben viele neue Erfahrungen gesammelt. Die meiste Zeit haben wir auf dem Campus der Georgia Tech verbracht, da es in Atlanta auch nicht so viel zu sehen gab und wir nicht so viel Zeit hatten. Eine besondere Erfahrung war das Essen: Wir haben uns praktisch die ganze Zeit nur von Pizza, Burgern und anderem Fastfood ernährt. Die Leute waren alle sehr nett.

Wie ward ihr in den USA untergebracht? Wer hat den Aufenthalt, Flug etc. organisiert?
Der RoboCup fand auf dem Gelände der Georgia Tech in Atlanta statt. Die Teilnehmer haben in den Studentenzimmern übernachtet, die über den Sommer leer stehen. Die Reise an sich musste aber jedes Team für sich organisieren und bezahlen.

Zurück zum Thema Wettbewerb, gab es irgendwelche Startprobleme, evtl. mit dem Untergrund oder den Klebestreifen?
Ja wir hatten einige Probleme, da das amerikanische Klebeband ganz anders reflektiert als das deutsche. Mit unserem Legoroboter hatten wir sehr große Probleme mit den grünen Opfern. Wir haben ziemlich lange versucht die Werte richtig einzustellen, aber so richtig voran ging es nicht. Zum Glück funktionierten die Sensoren unserer Teamkollegen aus Bremen, die ein anderes System verwenden, sehr viel besser, sodass wir beschlossen mit ihrem Roboter zu fahren.

Wie verlief der Wettbewerb?
Wir hatten 6 Läufe, immer mit einem anderen Team zusammen. Diese Läufe waren über 4 Tage verteilt. Die Punkte, die die beiden Roboter zusammen erreichten (die Opfer wurden nur einmal gewertet, alles anderen (Lücken, Hindernisse) wurden doppelt gewertet) wurden zusammen gerechnet. Am Ende wurden so die besten 8 Teams ermittelt, die sich dann am Freitag noch einmal unter einander messen mussten. Auch diesmal hatte man wieder Läufe mit einem anderen Team zusammen. Hier wurde allerdings das beste Superteam (das Team, das zusammen den besten Lauf hatte) gewertet.

Nur damit ich es richtig verstehe, nach den ersten 6 Läufen standen die besten acht Teams fest. Diese acht Teams haben in wie vielen Läufen den Sieger ermittelt? Gewertet wurde dann der aber nur das Team was den Parcours am Besten bewältigte?
Die 8 Teams hatten jeweils 3 Läufe mit unterschiedlichen Teams zusammen. Hier gewann dann der beste Lauf (nicht wie in der anderen Wertung, wo alle Läufe zusammen gezählt wurden). Gewonnen hat also ein aus zwei Teams gebildetes Superteam.

Der Wettbewerb war am Freitag zu Ende, wann habt ihr von den Ergebnissen erfahren? Was habt Ihr Gedacht? Gab es eine Siegerehrung mit großer Feier?
Bild - Sieger Indie LibertyDas erste Ergebnis, die Einzelwertung wurde schon Donnerstag bekannt gegeben. Das wir Weltmeister sind konnten wir zu erst gar nicht glauben. Wir haben eine ganze Weile gebraucht, das zu realisieren. Die Siegerehrung fand Freitagnachmittag statt. Hier waren alle Junior-Teams anwesend. Eine extra Feier im Anschluss an die Siegerehrung gab es nicht, allerdings zog sich die Siegerehrung über 1,5 Stunden hin.

Wie geht’s bei Euch jetzt weiter? Was wollt Ihr mal werden?
Wir wollen alle erstmal das Abitur machen und dann wahrscheinlich studieren (etwas im Bereich Informatik/Ingenieurswissenschaften).

Vielen Dank für das Interview und die aufschlussreichen Antworten. Möchtet Ihr noch etwas loswerden?
Wir wollen vor allem unseren Sponsoren danken, ohne die unsere Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Atlanta nicht möglich gewesen wäre. Unsere Sponsoren waren:
Tarent – Stadtwerke Bonn – Orbit – Resa – Thales – Igus

IndieLiberty Homepage mit Bildern und Videos.
Ergebnisliste: RoboCupJunior 2007

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Fossil am Rheinufer in Beuel gefunden

Dienstag, 24. Juli 2007 um 12:10 Uhr 

Gestern Nachmittag, 23. Juli 2007 war ich mal wieder am Rhein und entdecke diesen schönen Stein, ein Fossil. Eine Muschel hat einen Abdruck in dem Stein hinterlassen. Gefunden habe ich den Stein in der Nähe der Beueler DLRG-Rettungsleitstelle. Es lassen sich sicher noch mehr Fossilen am Rhein finden.

Vorschaubild - Fossil Beueler Rheinufer

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Kennedybrücke – 21. Juli 2007

Samstag, 21. Juli 2007 um 20:05 Uhr 

Bild - Kennedybrücke komplett

Nachdem auf der Bonner Seite der Kennedybrücke am Brassertufer Spundbohlen in die Erde gerammt wurden, ist nun ab Montag auch die Beueler Seite dran, an der Stelle der ehemaligen Treppe. Eine Sperrung der Rheinaustraße ist nicht nötig, dafür muss mit viele Lärm gerechnet werden. Die Spundwände nehmen den Druck der Kennedybrücke auf, die diese auf das Erdreich ausübt und sollen vor Wassereinbruch schützen. Im Anschluss dieser Arbeiten, können die Fundamente verbreitert werden und die Widerlager aufgesetzt werden.

Bild - Kennedybrücke Beuel Abbrucharbeiten Bild - Kennedybrücke Beuel Gerüst Bild - Kennedybrücke Beuel Gerüst Sandstrahlungsgeräte
Bauschutt Gerüstbau
18.07.07
Sandstrahlung
Bild - Kennedybrücke Blick nach  Beuel Bild - Kennedybrücke Gehweg nach Bonn Bild - Kennedybrücke Blick von Bonn (unterhalb vom HILTON) nach Beuel
Blick nach Beuel gesperrter Geh-/Fußweg
nach Bonn
Blick nach Beuel
Alle nicht anders gekennzeichneten Fotos sind vom 20.07.07.

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Altes Geländer Rheinbrücke

Freitag, 20. Juli 2007 um 00:05 Uhr 

Bild - altes Geländer der Rheinbrücke Bonn Beuel - Aufnahmedatum 18.07.07Dieses schöne Stück Geländer ist in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße zu finden. Die Gebrüder Wollersheim haben das einzig erhaltene Teil des Geländers der Rheinbrücke aufbewahrt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Rheinbrücke zwischen Bonn und Beuel zerstört. Die Brüder haben das Geländer zur Erinnerung aufgehoben. Es ist heute ein Teil eines Zaunes.

Die Rheinbrücke wurde kurze Zeit nach der Zerstörung wieder aufgebaut und im Jahr 1963 wurde sie in Kennedybrücke umbenannt. Bild - Geländer Kennedybrücke Bonn BeuelLeider hat die Brücke seitdem nur noch ein Funktionsgeländer. Hoffentlich ändert sich das im Zuge der Sanierungsarbeiten. So ein Geländer wie es die Rheinbrücke früher hatte würde mir sehr gefallen. Ich glaube aber kaum dass es große Veränderungen diesbezüglich an der sanierten Kennedybrücke geben wird. Schade.

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Kennedybrücke – 14. Juli 2007

Samstag, 14. Juli 2007 um 06:01 Uhr 

Betrifft die Bonner Seite der Kennedybrücke. Der Straßenverkehr auf Beueler Seite wird durch die Sperrung ab Montag nicht beeinflusst. Ab 16. Juli wird für eine Woche die Straße am Brassertufer einseitig gesperrt, ebenso der Gehweg auf der Stadtseite. Der Verkehr wird bis Samstag durch provisorische Ampeln geregelt.Kennedybrücke Nordseite Beuel

Die Gerüste der Kennedybrücke werden gemäß DIN 4420 durch die Firma OHV Gerüstbau aus Höhenland (Brandenburg) aufgebaut. Die Steine der Beueler Südtreppe werden zwischengelagert, um nach der Verbreitung der Brückenköpfe wieder in die neue Treppe eingebaut zu werden.

Einblick in die Kennedybrücke Brückenbogen Beuel Brückentreppen Steine Gerüstbaufirma Kontrollzettel
Einblick in die Brücke Treppensteine Gerüstbau Kontrollzettel
Alle Bilder sind vom 12.07.07

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