NOFollow – Nein zu NOFollow

erstellt: 28.06.2007 - 14:03 Uhr | zuletzt bearbeitet: 02.07.2007 - 14:08  | Autor:  

nofollowNach langer Zeit mal wieder etwas Off-Topic. Ich bin eben wieder über das Thema nofollow gestolpert. Vor mehr als 2 Jahren, Anfang 2005 führte Google das Link-Attribut rel="nofollow" ein, andere Suchmaschinen haben es zügig übernommen. Bei der Blogsoftware WordPress wurde mit der Version 1.5 dieses Attribut für alle Links in den Kommentaren auch eingeführt.
Warum wurde es eingeführt?
So sollte Spam verhindert bzw. dezimiert werden. Gespammt wird hauptsächlich um das Ranking der Suchmaschinen (MSN, Yahoo, Altavista und Co.) zu beeinflussen um auf die vorderen Plätze zu kommen. Das Ranking bei den Suchmaschinen wird unter anderem durch die eingehenden Links beeinflusst. Die Wertigkeit der Links hängt vom Ranking der jeweiligen Seite ab. Anstatt den Rankingalgorithmus anzupassen bzw. zu verbessern wurde ein wichtiger Bestandteil des Internets, die Hyperlinks, beschnitten.

Das Internet und insbesondere Blogs leben von der Verlinkung. Dies ist auch der Hauptgrund warum ich seit Start dieses Blog ein Plugin einsetze, welches den „nofollow“ Eintrag in den Kommentaren wieder rausnimmt. Es nennt sich „dofollow“ von Kimmo Suominen. In den Einstellungen kann man außerdem bestimmen nach wie vielen Tagen das Attribut rel="nofollow" entfernt werden soll und so hat man auch etwas Zeit um die Spamkommentare zu löschen. Ich bin der Meinung um Spam zu verhindern kann man Plugins einsetzen, was ich auch tue. Ich hatte bisher Glück und hatte erst einen Spamkommentar, hoffentlich werden es durch diesen Beitrag nicht mehr.

Wie schauts bei Euch aus? NOfollow oder DOfollow? Bitte mit Euren Beweggründen.

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Thema: BonnBeuel.de

Kommentare und Pings sind geschlossen.

4 Kommentare

  1. Da nonofollow.net ja von mir ist, sollte meine Einstellung klar sein. Ich finde diese ganze Ausrichtung aller möglichen Sachen auf Google hin total dämlich: Blogs ohne sprechende URLs werden steinzeitlich geschimpft, wenn Beiträge auf mehreren Seiten zu sehen sind, wird wegen „double Content“ aufgeschrien, etc..

    Das nervt unheimlich und nimmt der Bloggerei die leichtigkeit, die es eigentlich haben sollte.

  2. Ich auch nonofollow bzw. dofollow, weil ich Euch ja kenne und vertraue 😉

    Da in meinem eigenen Blog die Kommentare geschlossen sind, hab ich das dofollow-Plugin im Bonn-Blog eingebaut. Um aber auch Gründe zu liefern, hier die Auflistung aus Dirk’s altem nonofollow.net:

    11 Gründe gegen nofollow

    1. nofollow verhindert Kommentarspam nicht
    2. nofollow ist semantisch unkorrekt
    3. nofollow zerstört Verbindungen zwischen Websites
    4. nofollow ist nur nützlich für Suchmaschinen, nicht aber für Menschen
    5. nofollow könnte genutzt werden um Websites auszusperren
    6. nofollow diskriminiert reguläre Benutzer als Spammer
    7. nofollow nimmt Kommentatoren die verdiente Aufmerksamkeit
    8. nofollow könnte genutzt werden um Weblogs zu diskriminieren
    9. nofollow hindert das Web daran, ein Netz zu sein
    10. nofollow unterbindet die Verbreitung von freier Meinungsäußerung
    11. nofollow wurde im Stillen entwickelt, und nur Suchmaschinenbetreiber waren an der Diskussion beteilig

    Dem kann ich mich nur anschließen.

  3. Jetzt nochmal da der Link vorher nicht funktionierte. Sonst weiss ja keiner wo das herkommt :-). Bitte den alten Kommentar löschen.
    –> Bei mir gibts kein nofollow.

  1. […] bin jedenfalls froh, dass ich mir mal kurz Luft gemacht habe und nicht der Einzige bin, der das Thema so sieht. In meinem Blog könnt ihr auf jeden Fall mit dofollow […]