Der fremde Sohn

erstellt: 26.01.2009 - 11:09 Uhr  | Autor:  

Am Wochenende hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit um ins Kino zu gehen. Es lief der Film Der fremde Sohn – Regie führte Clint Eastwood.
Angelina Jolie spielt eine alleinerziehende Frau, sie lebt mit ihrem 9 jährigen Sohn in Los Angeles. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte. Christine Collins (A. Jolie) muss zur Arbeit und lässt ihren Sohn Walter allein zu Hause. Ich denke im Jahr 1928 war das kein Problem. Als sie wieder nach Hause kommt ist er spurlos verschwunden. Nach 5 Monaten taucht plötzlich ihr Sohn wieder auf. Aber sie merkt bzw. sieht sofort das es nicht ihr Sohn Walter ist. Die Polizei will ihr nicht glauben und denunziert sie. Christine Collins gibt aber nicht auf und sucht ihren Sohn weiter und gerät in die Hände der korrupten und frauenfeindlichen Polizei von LA.
Mehr möchte ich nicht verraten, um nicht zu spoilern.
Angelina Jolie ist für die Hauptrolle im Film für den Oscar 2009 nominiert und wie ich finde zu recht. Sie muss sich in ihrer Rolle ganz allein auf ihren Ausdruck, Mimik und Gestik verlassen. Weibliche Reize wie man sie heute kennt, waren in den 30er Jahren noch vollkommen tabu bzw. unbekannt. Auffällig war auch, dass das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts noch deutlich langsamer verlief als heute. Die Autos und Straßenbahnen fuhren noch langsam und Telefonverbindungen mussten noch vermittelt werden.
Ich gebe dem Film Changeling (Originaltitel) 8/10 Punkten.

Eigentlich gehe ich gerne ins Kino, aber dieses Mal war ich ganz schön genervt von den anderen Kinobesuchern. Einige können sich nicht benehmen, quatschen während des Film oder machen soviel Lärm mit ihrer Popcorntüte das es der ganze Saal hört. Andere schaffen es einfach nicht pünktlich, also vorm Start des Films ihre (richtigen) Plätze einzunehmen. Ich kann es einfach nicht verstehen, wieso man es nicht schafft wenigstens eine Minute vorm Start dazu sein. Es ist ja auch nicht so, das nur einer zu spät kam.
Auffällig fand ich die wenige Werbung, als Trailer liefen leider nur 3 Filme: Frost/Nixon, Der Vorleser und The International.

Mehr zum Film:
offzielle Seite mit Trailer (würde ich mir nicht vorher ansehen)
IMDB
Wertung: 8,1/10 Punkten (26.01.2009)

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Thema: Persönlich

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4 Kommentare

  1. Klingt echt gut, der Film! In welchem Kino herrschen denn so „rohe“ Verhältnisse? 🙂 Dat Beueler Kino?

  2. @Jürgen – nee, ich war auf der anderen Seite im Kinopolis.

  3. Es ist völlig gleichgültig, in welchem Kino man in Ruhe und Beschaulichkeit einen Film ansehen möchte. Es gibt immer Idioten, die rascheln, quatschen, zu spät kommen. In jedem Kino. Bei jedem Film.

    Oder ich bin zu alt für die moderne Filmkunst.

  1. […] verrückt erklärt. Nur ein Pfarrer (John Malkovich) ist ihr bei der Suche behilflich. BonnBeuel.de gibt dem Film von Clint Eastwood 8 von 10 […]